tja, leider ists vorbei…
Berichte ueber Sydney gibts wohl morgen
Mein zweitletzter Stop in Australien fuehrt mich nach Byron Bay. Dieser kleine Ort am oestlichsten Punkt von Australien ist bekannt fuer seinen schoenen Leuchtturm und die surfbaren Wellen.
Ebenfall bekannt sind hier die Julian Rocks, einige Felsen gut 2 km vor der Kueste. Dieser Tauchspot ist auf der Top10 Liste Australiens, grund genug fuer mich dies selber zu beurteilen. So gings dann auch am Mittwoch Tauchen… Am Nachmittag gabs einen kleinen Spaziergang zum Leuchtturm und am abend gings ins Cheeky Monkey bisschen Party veranstallten.
Am Donnerstag, nach 4 Stunden schlaf gings dann aufs Surfboard. Super sache,macht richtiggehen Spass! Bilder dazu gibts spaeter. Nachmittags gings nochmals zum Leuchtturm ehe es am Abend dann mit dem Greyhound Richtung Sydney ging. Nach 13.5h Busfahren kam ich heute also in Sydney an… Mal sehen was ich hier noch so alles anstellen werde ![]()
Und weiter geht die Reise. Naechster Stop: Brisbane, die Hauptstadt von Queensland.
Brisbane ht ca 1.5milionen Einwohner, oder 1/5 der Schweiz. Erwartungen hatten ich eher keine guten, war ich doch erst grad in Tokyo und Kyoto und hatte vorerst genug der grossen Staedte. Doch Brisbane liegt ziemlich schoen am Brisbane River, die Stadt ist uebersichtlich, leicht huegelig und Sportfanatisch
Das war wichtig, weil am Samstag abend das WM Rugby Spiel Australien - England auf dem Programm stand. So ziemlich jedes Pub hat den Match uebertragen, gewonnen hat dann aber England 12:10.
Naja zurueck zur Stadt. Ich hatte nur 2 Tage Zeit um mich da umzusehen. Am ersten Abend bin ich zur Story Bridge gelaufen, was die Bruecke zu erzaehlen hat weiss ich aber nicht. Am folgeden Tag standen die South Bank Parks und den Citylookout an. Anschliessend nochmals zu Story Bridge und dann ins Stadtzentrum bisschen verweilen. Gegen Abend traf ich noch Simone, die zurzeit grad in der Stadt verweilt, wir schlenderten durch den Botanischen Garten und plauderten ueber das bereits erlebte.
Tja und zurzeit sitze ich in Surfers Paradise. Ziemlich proziger Name fuer so eine Betonwand, den es ist bei weiten kein Paradise! Im Gegenteil, es grenzt schon fast an eine haessliche Betonbauten-Stadt. Aber nichtsdesto trozt hab ich mir die Stadt mal angeschaut und bisschen am Strand herumgelaufen. Von Surfers Paradise grosse Wellen hab ich aber auch nichts gesehen. Muss wohl grad im falschen Zeitpunkt hier sein ![]()
Nach meinen Ausflug auf Fraser Island ging es weiter nach Noosa, einer kleinen Stadt etwas suedlich. In Noosa gibts nen netten Strand, einen Nationalpark und den Australia Zoo gleich um die Ecke. Soviel vorne weg, den Strand hab ich mir fuer ein andermal aufgespart, genug des Sandes.
Am Tag meiner Ankunft in Noosa hab ich mir das Staedtchen angeschaut und bin bissel herumgelatscht. Da gibts net so viel zu sehen. Am Abend gabs dann einen Welcome-drink in der Halse Lodge, meiner Unterkunft fuer die naechsten 3 Tage. Da haben die Maedels des Backpackers auch noch bissel ueber den Nationalpark geredet, und so kam es das ich diesen am Morgen darauf besuchte. Keine 5min von meiner UK entfernt war der eingang zum Noosa Nationalpark. Ein Blick auf den Lageplan, und ich entschied mich den Coast-Walk zu machen. 6KM und eine Wanderzeit von 3 Stunden waren angeschrieben. Der Weg fuehrte mich alles der Kueste entlang bis nach Sunshine Beach.
Am folgenden Tag besuchte ich den Australia Zoo, home of the Crocodile Hunter. Dieser Zoo ist wirklich einer der Besten die ich bis jetzt gesehen habe, sehr freundlich und luftig gebaut, die Tiere haben sehr viel Platz und es gibt Infos in huelle und fuelle. Da Steve Irwin im September 06 ums Leben kam fuehrt nun seine Frau Terri den Zoo. Auch Bindi, seine Tochter hat bereits ihre eigene Tier-Tanz Show. Neben diesen Shows gabs auch noch drei junge Tiger zu sehen und natuerlich ganz viele australische Tiere zu bestaunen.
Oct 3rd, 2007 by ramar
Am Wochenende war ich fuer 3 Tage auf der groessten Sandinsel der Welt, Fraser Island. Der Trip begann am Samstag morgen um 07:00 mit einem kurzen Breefing im Palace Backpacker in Hervey Bay. Da wurden auch die Gruppen zugeteilt, ich war mit einem deutschen, einer deutschen, zwei irinnen und drei kanadierinnen zusammen. Nachdem wir bisschen ueber das Fahren im Sand aufgeklaert wurden gings weiter in die Werkstatt, unser Material fassen. 3 Zelte, Koch und Campingausruestung und ein ziemlicher schrottiger 4WD.
Um 11:00 sollte unsere Faehre ablegen, doch die lieben Australier hatten mal wieder verspaetung, mehr als eine Stunde! So nicht dachten wir uns und haben einfach eine andere genommen, Insel ist Insel, kann ja nicht so weit sein zum ausgangpunkt wo wir unsere Campinglizenzen hohlen mussten… Nach 90min fahrt fuer 30km waren wir dann da, dazu noch einmal einem anderen Autofahrer helfen sein Auto ausbuddeln, der hatte es im tiefen Sand versenkt…
Anschliessend machten wir uns auf nach Indian Heads, entlang der 75-mile Beach. Es macht einfach nur Spass wenn die Beach zur Autobahn wird und man mit 80km/h entlangbrettern kann… 2-3 tiefere Wassergraeben waren auch kein wirkliches Hinderniss. Auf dem Lookout von Indian Heads wurden wir dann mit spielenden Walen belohnt. Nach diesem schoenen Schauspiel gings dann auf die Suche nach einem geeigneten Campingground entland der Beach. Bereits nach kurzer fahrt fanden wir einen schoenen fleck, den wir sogleich in beschlag nahmen.
Keine 5 min spaeter kamen dann auch schon unsere Nachbaren auf besuch, eine Gruppen von zwoelf aussies im Alter von 30 bis 65. Ihr Hobbie war, die koennte es anderst sein, Fischen. Diese waren voll Ausgeruestet, 4 Tiefkuehler, eigene Dusche mit warmwasser, Toilete mit Spuehlung, Stereoanlage und sonstiges das man eigentlich nicht wirklich braucht beim Campen. So zog sich der Abend hin, mit ihrem selbstgebrannten und guter Stimmung bis spaet in die Nacht… um dann um 05:15 wieder aufzustehen und den Sonnenaufgang mit einer Fischerangel in der Hand zu erleben. Zum Zmorgen gabs dann auch selbstgefangenen Fisch und Kaffi. Kaum gegessen war dann Bodysurfing angesagt, Surfen ohne Surfbrett, geht aber erstaundlich gut und macht riesen Spass! (und hilft gegen den Kater). Weil am Vormittag die Flut kam, und wir nicht im Salzwasser fahren durften spielten wir noch bisschen Beach-Botscha und packten dann gemuetlich unsere Sachen zusammen. Ganze 30 Meter kamen wir dann mit dem Auto, bevor es zwischenzeitlich seinen Geist Aufgab. Kappute Benzinleitung! Da musste ein Fachmann her, also kroch ich kurzerhand unters Auto und loeste das Problem in wenigen Minuten.
Erster Stop am Sonntag war dann Eli Creek, und das Schiffswrack (Name vergessern). Und dann war schon wieder Campingplatz-Suche angesagt. Diesmal war es ein schoener Platz gleich 100m von der Zufahrtsstrasse fuer den Montag entfernt. Am Abend gabs dann einige Bierchen und bisschen Sterndlischauen.
Am Montag stand die Flut tagsueber am hoechsten und wir waren gezwunden auf die spaerlichen Inlandroads auszuweichen. Nach einem kurzen Abstecher zum Lake Wabby, der langsam von einer Sandduene ueberwander wird, gings weiter zum Highlight, dem Lake McKenzie. Weisser Sand, kitschig blaues Wasser und viel Sonne erwarteten uns da. Wir verbrachten die meiste Zeit des Tages da, und fuhren anschliessend nach Kingfishers Bay wo auch schon unsere Faehre auf uns wartete… Tja das war Fraser Island, ein must-seen wenn man in Australien ist!
Letzten Donnerstag und Freitag machte ich einen kurzen Halt in Bundaberg, einer Arbeiterstadt zwischen Airlie Beach und Hervey Bay. Bundaberg ist vorallem durch seinen vorzueglichen Rum bekannt. Ich lies mir die gelegenheit natuerlich nicht nehmen und habe die Brennerei besucht.
Auch einen kleinen Eintrag wert ist das Backpackers das ich hatte. Cellblock nennte es sich und ist in einem alten Polizeigefaengnis untergebracht. War noch eine witzige Sache, rausgekommen bin ich dann aber ohne Probleme
Sep 26th, 2007 by ramar
Sep 25th, 2007 by ramar
Ja und grad noch ein Bericht gibts heute, alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei.
Samstag bis Montag gings mit einem Trimeran, Avatar, segeln. Ausgangspunkt war Airlie Beach, das ziel von da aus sind die Whitsunday Island. Das ist eine Inselgruppe von 74 Inseln mit schoener Landschaft, netten Beaches und einige Riffen. Mit dem Segelboot, mitunter eines der schnellsten von Airlie Beach gings am ersten Tag gleich zum Whitehaven Beach, dem weissesten Strand der Welt. Schlichtweg viel zu erzaehlen gibts nicht, es wurde gesegelt, bisschen dem Beachleben gefroehnt und bisschen gefeiert. Am Sonntag gabs dann noch einen Tauchgang und am Montag wurde noch bisschen geschnorchelt. Witzig daran war das zwischenzeitlich bis zu fuenf Schildkroeten herumpadelten, was auch der Grund ist wieso alle Turis da schnorcheln…
Jetzt wird mal wieder bisschen Ausgespannt, Segeln ist ja anstrengend, und dann gehts weiter Richtung Sueden. Naechste Station ist wohl Bundaberg. Da geht der Alk nie aus weil die Rumbrennerei grad um die Ecke ist, was natuerlich nur so nach einem Besuch schreit… Anschliessned gibts dann die volle Ladung Sand auf der groessen Sandinsel der Welt, Fraser Island 4×4 Safari ist angesagt…
Sep 25th, 2007 by ramar
Nach meinem Inselleben auf Magnetic Island gings dann am Donnerstag Richtung Ayr weiter. Ayr liegt gut einen Stunde suedlich von Townsville. Somit kann man sagen bin ich in meiner ersten Woche nicht wirklich weit gekommen. Aber who cares. In Ayr gibts eigentlich nur zwei sachen die man machen kann, auf einer Farm zu arbeiten oder zu Tauchen. Wohl klar aus welchem Grund ich da war.
Der Tauchgang, der auf der Top5 Liste der Weltbesten Tauchgaengen steht konnt ich mir einfach nicht entgehen lassen. Die Vorgeschichte praesentiert sich auch Spannend. 1911 sank die S.S.Yongala vor der Kueste Townsvilles in einem Sturm, alle Leute an Board kamen dabei ums Leben. Jahrelang war es ein Raetsel wo genau die S.S.Yongala unterging, und so wurde sie erst 1961 gut 22km vor der Kueste Ayr’s wieder gefunden.
Das Schiffswarck ist 109m lang und ist in einer tiefe von 16 bis 30 Meter. Da es weit und breit kein Riff hat und die S.S.Yongala somit das einzieg kuenstliche Riff ist, versammeln nicht da abertausende Fische, und es ist ein wares Farbenspiel, ein Korallenmeer auf kleinstem Raum. Betreits beim ersten von total zwei Tauchgaengen kam ich nicht mehr aus dem Staunen raus. Korallen in huelle und fuelle. Fische, soviele das sie einem wahrlich die Sicht aufs Wrack nehmen. Seeschlangen, Schildkroeten und Rochen wohin man schaut. Auch Nemo wurde gefunden. Beim zweiten Tauchgang gabs dann nochmals die volle Ladung an Fischen, z.T. sogross wie ein kleines Auto, und schwaermen zu tausenden und einfach nur schoen. Highlight war dann ein grosser Baracudaschwarm der keine 2 Meter an uns vorbeizog. Kein Wunder das alle sagen es sein der beste Tauchgang ihres lebens gewesen.
Kleines Detail am Rande, die S.S.Yongala wurde von der gleichen Reederei gebaut wie die Titanic…
Sep 25th, 2007 by ramar
Nach meinem Stop in Mission Beach ging es am Montag weiter, das Ziel diesmal war Magnetic Island, eine kleine Insel vor der Kueste von Townsville. Gegen Abend bin ich da angekommen und habe mich sogleich auf den Weg zu einem Lookout gemacht um den Sonnenuntergang zu sehen. Mein Backpacker “Base” war super gelegen, direkt am Meer umgeben von Palmen. Ersichtlich ist dies auf dem unteren Photo. Und fuer alle die mal die Website des Backpackers anschauen wollen: www.stayatbase.com
Am zweiten Tag auf Magnetic Island ging dann nicht so viel, ausspannen und bisschen herumschlendern war angesagt. Mehr lag dann auch nicht drin, man will sich ja nicht uebertun. Am letzten Tag war eine Schnorchel-tour auf dem Programm. Mit den Englaendern und Schotten, mitdenen ich die letzten Tage verbrachte, gings auf die Suche nach einem Korallenriff, das hier verhanden sein soll. Gefunden wurde nichts nennenswerts im Meer. Die Inseltour war aber trotztdem ganz witzig und es wurden einige schoene verlassene Buchten entdeckt.